Betreibung erhalten? So prüfst du sie
Eine Betreibung beginnt immer mit einem Zahlungsbefehl. Innert 10 Tagen kannst du sie bremsen.
Frist
10 Tage
Ab Zustellung des Zahlungsbefehls. So lange kannst du Rechtsvorschlag erheben.
Was eine Betreibung ist
Eine Betreibung ist das amtliche Verfahren, mit dem jemand eine offene Geldforderung durchsetzt. Sie beginnt damit, dass die Gläubigerin beim Betreibungsamt ein Betreibungsbegehren einreicht. Das Amt stellt dir darauf den Zahlungsbefehl zu.
Was du jetzt tust
- 1Prüfe den Zahlungsbefehl: Wer fordert was, und seit wann?
- 2Stimmt die Forderung: zahlst du. Dann ist die Sache erledigt.
- 3Stimmt sie nicht: erhebst du innert 10 Tagen Rechtsvorschlag.
- 4Bist du unsicher: lade den Brief hoch und lass dir erklären, was genau verlangt wird.
Sieht das jeder?
- ✓Ein Betreibungsregisterauszug zeigt die nicht gelöschten Einträge der vergangenen 5 Jahre.
- ✓Zurückgezogene Betreibungen erscheinen darin in der Regel nicht mehr.
- ✓Ein Verlustschein ist 20 Jahre lang gültig und kann in dieser Zeit wieder betrieben werden.
Was eine Betreibung kostet
Die Gebühr des Betreibungsamts richtet sich nach der Forderungshöhe und steht in deinem Zahlungsbefehl. Dazu kommen Verzugszins und allfällige weitere Kosten.
Dies ist eine Orientierungshilfe und keine Rechtsberatung.